Pater Titus

Das Leben des Pater Titus Horten

9. August 1882: geboren in Elberfeld, Taufname Franz
Vater: Anton Horten, später Reichsgerichtsrat in Leipzig
Mutter: Sidonie, geb. Kreuser, als Witwe Eintritt ins Kloster
Geschwister: 5 Brüder, davon später 2 Priester, 2 Schwestern, beide später Ordensfrauen
Ab 1893: Gymnasialstudien am „Albertinum” der deutschen Dominikaner in Venlo und am Gymnasium in Leipzig, Münster, Grenoble, London und Bonn
1909 Abschluss: Dr. phil.
22. August 1909: Eintritt in den Dominikanerorden
Ab 1910 Studium: Philosophie und Theologie in Düsseldorf und Rom
27. Februar 1915: Lazarettdienst in Düsseldorf
1917: Versetzung in den Konvent der Dominikaner zu Vechta-Füchtel
Ab 1917: Hier teils nacheinander, teils nebeneinander in folgenden Ämtern:
Lehrer am Dominikanerkolleg, Prokurator (wirtschaftlicher Leiter des Konvents), Direktor des Albert-Magnus-Verlages, Spiritual für die Schüler des Kolleges, Beichtvater für die Schwestern des Dominikanerkonvents in Vechta, Prokurator für die Mission der deutschen Dominikaner in China, Prior (Hausoberer) des Konvents in Vechta
8. Mai 1935: Verhaftung wegen angeblicher Devisenvergehen durch das NS-Regime, Untersuchungshaft in Oldenburg
25. Januar 1936: Tod im Gefängnislazarett in Oldenburg
30. Januar 1936: Beisetzung auf dem Friedhof in Vechta
1948: Beginn des Seligsprechungsprozesses in Münster, gegenwärtig fortgeführt in Rom
2. Mai 1952: übertragung der Gebeine des Pater Titus in die Dominikaner- kirche zu Füchtel
Weitere Informationen